Südinsel
Kia Ora!

Seehunde entlang der Küste auf dem Weg nach Kaikoura

Ausblick von der Halbinsel vor Kaikoura - Beginn der Wanderung






Man beachte den Seehund im schattigen Hintergrund 😄

Bluebridge Ferry im Morgengrauen

Die Fahrt Richtung Nordinsel kann beginnen
Früh klingelte heute Morgen der Wecker 🥱, denn bereits um 6.15 Uhr hiess es, loszufahren in Richtung Hafen von Picton. Denn nun geht es mit der Fähre 🛳 auf die Nordinsel von Neuseeland. Glücklicherweise befinden wir uns schon seit mehr als 14 Tagen in Neuseeland - ansonsten hätten sie uns nämlich heute nicht auf die Fähre gelassen. 😆
Während ich diesen Blogeintrag verfasse, befinden wir uns also gerade auf der drei-einhalbstündigen Überfahrt nach Wellington. Mal schauen, ob das Internet hier an Bord genug stark ist, um den gesamten Eintrag samt Bildern hochzuladen. 😉 (Nachtrag: War es natürlich nicht, weshalb der Beitrag erst jetzt hochgeladen werden konnte 😆)
Nach den drei Nächten auf dem Campingplatz in Kaiteriteri und der schönen Teilwanderung des Great Walks im Abel Tasman Nationalpark fuhren wir am Samstag die weite Strecke nach Kaikoura an der Ostküste der Südinsel. Dabei mussten wieder einmal ziemlich kurvenreiche 300km zurückgelegt werden, was beinahe den ganzen Tag in Anspruch nahm. Einzig zwei Kaffeepausen ☕️ sowie ein Seehund-Beobachtungsstopp direkt an der Strasse unterbrachen die lange Fahrt. Dieser Stopp hat sich allerdings gelohnt! Hunderte von Seehunden lagen da direkt neben der Strasse an der steinigen Küste und liessen sich von der Sonne ☀️ den Bauch wärmen. Nachdem wir den kleinen, eher alten, aber dennoch sehr gemütlichen Campingplatz in Kaikoura in Beschlag genommen hatten, blieb nur noch Zeit für das Nachtessen und, dank des unbegrenzten Wifi (welches leider auf den Campinglplätzen äusserst selten anzutreffen ist), für zwei Anrufe zu Hause. 📞
Am Sonntag machten wir uns am Morgen direkt auf den Weg auf die Halbinsel vor Kaikoura, um eine weitere ca. zweistündige Wanderung entlang der Klippen bzw. auf dem Rückweg entlang des Strandes in Angriff zu nehmen. Dabei konnten wir einmal mehr die vielen Seehunde beobachten, die dort leben und die sich auch von gelegentlichen Wanderern nicht aus der Ruhe bringen lassen. Nicht selten mussten wir uns den Weg zwischen den einzelnen Seehunden richtiggehend suchen - eigentlich durfte man sich ihnen nämlich nur bis auf 10m nähern, was an den teilweise schmalen Küstenstreifen jedoch gar nicht so einfach war. Nach viel aufgetankter Sonne ☀️ machten wir uns gegen Nachmittag dann auf den Rückweg wieder Richtung Norden nach Picton, wo wir auf einem kleinen Campingplatz nahe des Hafens eincheckten, um morgens nicht mehr weit fahren zu müssen.
Die Südinsel von Neuseeland, auf welcher wir nun insgesamt 16 Tage verbracht haben, hat uns sehr gefallen. Landschaftlich hat die Insel unheimlich viel zu bieten. Von hohen, schneebedeckten Bergen 🏔, über weite flache Ebenen, von Regenwald 🌳🌴 über goldene Sandstrände 🏝 und dürres, steppenartiges Gebiet haben wir alles gesehen. Oft schien während diesen Tagen die Sonne. ☀️ Geregnet hat es nur vereinzelt und auch die Temperaturen waren tagsüber meist ganz angenehm, wenn es nicht gerade stark gewindet hat. 💨 Zurückgelegt haben wir mit unserem Camper über 3000km. Oft fuhren wir dabei längere Zeit durch völlig unberührte, einsame Gegenden, ohne Netzempfang und immer mal wieder auch ohne eine einzige Tankstelle oder ein Haus zu Gesicht zu bekommen. Viele Strassen verlaufen ziemlich kurvenreich, wodurch sich die Fahrzeit oft beinahe verdoppelt. Die Kiwi‘s, wie sich die Neuseeländer selber oft auch nennen, haben jedoch ein gutes System erfunden, um die vielen Kurven etwas angenehmer befahrbar zu machen. Vor jedem Strassenschild, welches eine Kurve anzeigt, steht die Geschwindigkeit, mit der die Kurve befahren werden soll. So weiss man schon vorher genau, ob man nun auf 35km/h runterbremsen muss oder ob die Kurve doch mit 85km/h befahren werden kann. Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt übrigens ausserorts fast überall bei 100km/h, mit unserem Camper dürfen wir jedoch höchstens 90km/h fahren.
Nun sind wir gespannt, was uns auf der Nordinsel alles erwartet. Wenn möglich werden wir, aufgrund der aktuellen Situation, die Ausleihe des Campers um weitere drei Wochen verlängern, so dass wir statt knappen 10 Tagen (was ziemlich stressig geworden wäre) nun mindestens 5 Wochen Zeit haben, um die Nordinsel zu erkunden. Darauf freuen wir uns. 🤗
Euch wünschen wir weiterhin viel Durchhaltevermögen! Händs guet und bliebed gsund! 🍀
Seehunde entlang der Küste auf dem Weg nach Kaikoura
Ausblick von der Halbinsel vor Kaikoura - Beginn der Wanderung
Man beachte den Seehund im schattigen Hintergrund 😄
Bluebridge Ferry im Morgengrauen
Die Fahrt Richtung Nordinsel kann beginnen
toll, sind ihr Heil uf de Nordinsel akoh. Euer Blog isch unglaublich interessant und abwechslichrich. Uf eim foti, a Bucht sind wissi Streife z'gseh, isch das Salz? Wünsche eu uf de Nordinsel viele schöne Erlebnis. Hend's guet. Danke für die interessante, abwechslichriche Blogs. Blibed dra. Würd sie enorm vermisse.
AntwortenLöschenDanke Papi 😊 Die wiise Streife, wo du glaub meinsch, sind chlini wiisi Steinli gsi.
LöschenSo schön, von euch zu hören! Kann mich dem Kompliment von Willy nur anschliessen ;-) Toller Eintrag und ebenso die Bilder! Seehunde scheinen euch allüberall zu begleiten :-)). Wünsche euch weiterhin viel Erfreuliches, Spannendes. Schönes! Super, dass ihr euch nicht unterkriegen lasst und das Beste aus dieser schwierigen Lage herausholt . Liebe Grüsse ans andere Ende
AntwortenLöschenDanke liebe Martina! Ja, die Seehunde begleiten uns wirklich schon fast während der gesamten Reise. So viele wie hier und von so nahe habe ich noch nie welche gesehen 😊
LöschenKia ora = guten Morgen?
AntwortenLöschenWunderbare Berichte vom anderen Ende der Welt! schön auch für uns,die herrlichen Bilder zu betrachten, da wir ja quasi alle in häuslicher Isolation leben momentan. So fühlen wir uns auchein klitzekleines bisschen in den Ferien..... Jetzt habt ihr es auf die Nordinsel geschafft - bravo! Wir hoffen, dass ihr den Camper länger mieten könnt, sodass ihr stresslos und 3Wochen länger!! (Auch cool oder???) die Nordinsel erkunden könnt. Wir freuen uns wieder von euch zu hören!
Herzlichen Dank! 😊 Ja genau, Kia Ora heisst Hallo in der Sprache der Maori.
LöschenDas mit den drei zusätzlichen Camperwochen wäre tatsächlich cool gewesen. Aber wer weiss, vielleicht bekommen wir diese Möglichkeit ja trotzdem noch 😄